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#795262 - 28.01.12 21:28 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: StephanBehrendt]
Oldmarty
Mitglied
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Beiträge: 1424
In Antwort auf: StephanBehrendt
In Antwort auf: Oldmarty
Du bist doch Schweizer?
Dann kennst du dich doch aus, wie man bei euch da eine Volksabstimmung macht. Dann initiiere doch eine für das Aufheben des Radverbotes auf Autobahnen.

Und dann muss man für das Velo eine Plakette kaufen??



Klar .... warum auch nicht zwinker
Lerne hier Probleme kennen, von denen ich ohne das Forum nie was gewusst hätte schmunzel
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#795769 - 30.01.12 09:10 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Peter Lpz]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 5860
Hi,

nein es ist nicht Vancouver, es ist der Highway 1 von Victory raus. Aber Du hast Recht, an jeder Aus- und Einfahrt muß man aufpassen. Gut das waren 4 Stück auf 30 km, davon 2 untertunnelt. Auf jeder Landstraße in Deutschland passe ich weit häufiger auf. Speziell auf dt. Radwegen kommt es mir so vor, dass ich viel häufiger die Knochen hinhalte - und alle auf den 3 km Radweg auf dem Weg zur Arbeit habe ich 2 Situationen, bei denen ich von der Ampelsteuerung im Gegensatz zur Fahrbahn benachteiligt werde.

Und nochmals auf das obige Beispiel zurückzukommen. Es ist der einzige Weg(!), Selbst Wanderwege waren zu der Zeit unpassierbar, weil die Brücken abgebrannt waren...

Die Lösung ist auf jeden Fall besser, als ohne sichere Möglichkeit den Beschleuigungsstreifen zu passieren (das ist bedeutend mehr Stress)

Gruß
Thomas
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#795856 - 30.01.12 15:34 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: JohnyW]
Peter Lpz
Mitglied
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Beiträge: 1079
Hallo Thomas,

ich wusste nicht, dass es solcherlei "Lösungen" mehrfach in Kanada gibt. Dass es der einzige Weg ist, war in Vancouver auch so. Das spricht aber gerade für Deutschland - hier ist es nicht der einzige Weg! Die Alternativen sind möglicherweise länger, das Verkehrsaufkommen höher(das kann auch weiter nicht verwundern bei nur 32 Mio Kanadiern auf knapp 10 Mio Km²).

Thomas1976 hatte die Verkehrssicherheit des HW 1 im warsten Sinne des Wortes hautnah erlebt, da verwundert eine solche Äußerung hier gewaltig. Scheinbar habe nur ich die kanadische Verkehrsführung in gruseliger Erinnerung. Wenn ich mir dort deutsches Verkehrsaufkommen vorstelle, überkommt mich kalter Schweiß und heftige Angstattacken. Deshalb wäre es vielleicht hilfreich, ein Reiseland nicht nur durch die rosarote Urlaubsbrille zu betrachten. So eine Reise kann auch mal dazu dienen, die hiesigen Errungenschaften zu schätzen.

Es wirkt auf mich irgendwie lächerlich, eine solche Notlösung als Vorbild für den deutschen Radweg anzupreisen. Deshalb überlasse ich das Feld auch wieder denjenigen, denen sich die Reize einer Leitplanke oder Schallschutzmauer in Kombination mit Lärm und Dreck erschließen. Ich benutze Hauptstraßen weiterhin nur, wenn ich muss.

Gruß Peter
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#795866 - 30.01.12 16:08 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Peter Lpz]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5860
Hi,

T76 hat eiskalte Cola zu schnell bei zu hohen Temperaturen getrunken... das hat nix mit Verkehr zu tun.

Fulda empfinde ich als tolles Gegenbeispiel (Nord/Süd Querung): Man kann den Fuldaradweg fahren, aber will man schnell Fulda passieren darf man wegen ein paar Km nicht mehr auf der Bundesstraße fahren und macht eine tolle Irrfahrt durch die Stadt. Hier wäre das kanadische Modell zusätzlich wünschenswert. Gerade bei langen Tagesetappen (>250 km) habe ich auf so etwas keinen Bock.

Gruß
Thomas
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#795877 - 30.01.12 16:53 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Peter Lpz]
zaher ahmad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 568
In Antwort auf: Peter Lpz
denen sich die Reize einer Leitplanke oder Schallschutzmauer in Kombination mit Lärm und Dreck erschließen. Ich benutze Hauptstraßen weiterhin nur, wenn ich muss.

Es geht nicht um Lieblichkeiten auf vielbefahrenen Hauptstraßen, sondern darum, dort fahren zu dürfen. Niemand will Dich zwingen, dort zu fahren. Wenn Du nicht willst, musst Du nicht.
Jemand anderer soll es aber dürfen, wenn er das will. Ob Du das schön findest spielt dabei keine Rolle, es beeinflußt Deine Entscheidung woanders zu fahren auch in keiner Weise.

Grüße

zaher
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#795882 - 30.01.12 17:12 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: zaher ahmad]
Peter Lpz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1079
Nein! Es geht auch ein wenig um die Verkehrssicherheit. Da bin ich ganz glücklich drüber, dass sie nicht in Euern Händen liegt.

Meint der Peter, dem Tagesetappen von 250km auch nicht fremd sind.
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#795890 - 30.01.12 17:38 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Peter Lpz]
falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18852
Denk mal an die Eigenverantwortung. Es ist allerdings mal wieder sehr deutsch, die »Sicherheit« als wirklich saublöden Vorwand für Verbote jeder Art anzubringen. Es zwingt Dich keiner, auf der F2/95 nach Markkleeberg oder auf der F80 aus Haneu rauszufahren. Trotzdem ist beides (mangels echter Alternative) erstaunlicherweise erlaubt. Was dort funktioniert, kann das anderswo auch.
Du riskierst doch nichts, wenn jemand ganz anderes irgendwo auf der Welt mit dem Fahrrad eine vierspurige Straße befährt. Oder befürchtest Du auch, dass Dir der Mond auf dem Schädeldach landet, wenn sich die Raumfahrer den mal wieder vornehmen?
Falk, SchwLAbt
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#795894 - 30.01.12 17:50 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Peter Lpz]
zaher ahmad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 568
Hallo Peter,

Deine Dogmatik wundert mich nun aber schon etwas. Selbst Du wirst nach knapp 300 km nicht erfreut sein, wenn Du unerwartet vor Zeichen 331.1 stehst und nur deshalb einen Umweg fahren sollst, der mehr als 3 mal so lang ist und noch dazu einige Höhenmeter zusätzlich aufweist. Falls Du ihn mangels vernünftiger Beschilderung überhaupt findest...
Solche Situationen gibt es hierzulande immer häufiger. Viele davon sind nicht nachvollziehbar, jedenfalls nicht aus Gründen der Verkehrssicherheit. Das betrifft oft irgendwelche Brücken, die tiefe Einschnitte überqueren. Und zwar nur die Brücken, nicht deren Zufahrt. Anderes Beispiel sind Bundesstraßen, die ohne Probleme benutzt werden dürfen, so lange sie zweispurig sind. Kaum gibt es mehr Platz und weniger Einmündungen (vierspuriger Ausbau) wird man als Radler ausgebremst.
Ich kann jedenfalls jeden verstehen, der nach einem langen Tag mit dem Rad einfach da durchfährt. Was daran gefährlich sein soll, leuchtet mir nicht ein. Wenn schon, dann war es vor der Beschränkung auch schon gefährlich, aber legal für Radler. Ab dem Schild wird es dann illegal, obwohl sich die Gefährdungslage nicht ändert.
Wenn also die Verkehrssicherheit so wichtig ist, müsste konsequenterweise das Radfahren auf allen Straßen ohne ausreichende Breite und ab einem bestimmten Verkehrsaufkommen verboten sein, aber nicht auf wenig befahrenen, gut ausgebauten Strecken, nur weil da ein Schild steht. Das ist Unsinn.

Grüße

zaher
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#795903 - 30.01.12 18:03 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Peter Lpz]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6197
In Antwort auf: Peter Lpz
Nein! Es geht auch ein wenig um die Verkehrssicherheit. Da bin ich ganz glücklich drüber, dass sie nicht in Euern Händen liegt.

Es geht auch gelegentlich um Steuergelder, Naturschutz und Sozialverhalten. Es ist nicht immer vom Gesamtinteresse her sinnvoll, zusätzliche Asphaltbänder zu bauen, wenn es sie schon gibt und funktionale Multiverkehrsmittelwege darstellen. Radwege gehören nicht überall hin. Das sagt sogar der Gesetzgeber - nur die kommunalen, * denken oft anders. Viele Städte haben Platzproblem, zu wenig Grünflächen etc. - neue Radwege machen das nicht besser. Ich lese auch immer wieder mit Befremden, wie sich Radler über einen Mangel an Radwegen in den Alpen beschweren. Wer verantwortlich über Naturschutz nachdenkt, kann nur eines fordern: Stop dem Flächenverbrauch, runter mit der Autogeschwindigkeit! Man kann diese Multiverkehrsmittelfunktion auf breiten Straßen auch dazu benutzen, dem Wildwuchs an asozialem Geschwindigkeitsrausch einen Riegel vorzuschieben. Wenn es keine Orte mehr gibt, wo man Rücksicht ausüben muss, weil jeder seine eigene Boxengasse bekommt, darf man sich über eine egoistische Rüpelgesellschaft nicht wundern.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias

Geändert von HvS (30.01.12 18:46)
Änderungsgrund: pöbelhafter Ausdruck entfernt
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#795908 - 30.01.12 18:22 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: zaher ahmad]
Peter Lpz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1079
Naja - mit der Dogmatik haste nicht ganz unrecht zwinker. Sie geht aber auch von Euch aus. Was gefährlich an 4-spurigen Straßen sein soll, habe ich ja schon ausgeführt. Es sind die Beschleunigungsstreifen. Die sind halt bei Geschwindigkeiten über 100km/h und den zahllosen Ab- und Auffahrten nötig. Ich glaube nicht, dass es nur mein subjektives Empfinden ist, dass das Irrsinn ist. Bei vergleichsweise dünnem Verkehrsaufkommen, wie in Kanada ist das nur ausgesprochen ätzend. Hier will ich dergleichen absolut nicht haben. Davon bringt mich auch keiner ab. Und, ja - ich habe mich auch schon über die vorhandene, aber nicht nutzbare Brücke geärgert. Mit manchem Ärger leb ich halt. Bei der hiesigen Straßendichte sind die Umwege verschmerzbar. Das Straßen- und Radwegnetz ist für den Radfahrer relativ gut. Außerdem habe ich meist keinen Termindruck, der mich nötigt, die 250km runterzureißen. Da kann man auch mal durch Gegenwind oder widrige Wetterbedingungen dran scheitern.

@ Veloträumer: Die Umweltdiskussion beim Radweg hat mir grade noch gefehlt - aber ich will jetzt wirklich nicht mehr. Wir drehen uns eh im Kreis und gesagt ist nun wirklich alles.

Gruß Peter

Geändert von Peter Lpz (30.01.12 18:23)
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#795911 - 30.01.12 18:30 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: zaher ahmad]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6197
In Antwort auf: zaher ahmad
Wenn schon, dann war es vor der Beschränkung auch schon gefährlich, aber legal für Radler. Ab dem Schild wird es dann illegal, obwohl sich die Gefährdungslage nicht ändert.

Das sind so die beliebten Methoden der Verdrehung der Motive. Beipsiel Flughafentunnel hier auf den Fildern. Neuer Tunnel (damals), ziemlich eng gebaut. Der gesamte Verkehr rollt durch, Autos, Radler, Busse. Irgendwann kommen ein paar Autofahrer - insbesondere Busfahrer (!) - und beschweren sich, sie kommen am langsamen Radler nicht vorbei. Der Gemeinderat sieht dann sofort Handlungsbedarf und stellt das Schild "Radfahren verboten" auf. Sollte doch mal ein Radler das Schild dann missachten, heißt es, immer diese Radler, machen was sie wollen. Man könnte das Argument aber auch umdrehen. Die Situation war natürlich nicht lange haltbar, da Radler riesige Umwege machen mussten (auch Pendler). Jetzt darf der Radler über den Tunnelgehweg (den gabs anfangs wohl nohch nicht) - hat aber da mit Fußgängern auch zu wenig Platz. Die Frage ist, wo soll der Platz herkommen, von der Straße oder vom Gehweg, ist vom Gesetzgeber eindeutig geregelt: Das Rad ist ein VERKEHRSmittel. Sieht aber so aus, als würden Bundesgesetze im Kommunen ungern gelesen. böse

Weiteres Beispiel unweit auch hier auf den Fildern, ein Brücke (Neuhausen-Ostfildern). Brücken sind genauso wie Tunnels: Gefährlich - nicht fürs Auto, aber fürs Fahrrad. Scheint schon in der Bibel zu stehen. Kann mir das mal ein Bibel-Sachverständiger bestätigen, oder irre ich? - Jedenfalls war man eines Tages der Ansicht, Radfahren sei da gefährlich - gab wohl keine Unfälle, aber Autofahrer, die sich von wackligen Radfahrern (so etwa drei pro Woche) im Wind bedroht sahen. Straße ist zwar sehr breit, aber wer breit gebaut ist, braucht immer noch mehr Platz. Also Verbotsschild aufstellen, Radler darf steilen Berg runter und steilen Berg wieder rauf. Fahre ich auf der Brücke, wird natürlich gehupt und der Radler bekommt wieder einen Eintrag ins "Buch der Ewigen Radrüpel" - Bestseller auf jedem Bürgermeisternachttisch - sogar die Frau blättert gerne drin (für die Frauenbeauftragte: okay, es gibt auch Bürgermeisterinnen, dann ist es halt umgekehrt schmunzel ). Jetzt wird mit der Grünpartei die Radfahrerlobby immer stärker und mittlerweile möchte auch der Radler mal wieder Brücke fahren. Also kommt der Vorschlag auf die Agenda: Radweg auf der Brücke bauen. Vorläufig wurde das Verschoben - wäre zu teuer teuer, heißt es. verwirrt Warum ist es so teuer zwei Schilder an einer Brücke abzuschrauben??? erstaunt
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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Off-topic #795912 - 30.01.12 18:32 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Peter Lpz]
veloträumer
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Beiträge: 6197
In Antwort auf: Peter Lpz
@ Veloträumer: Die Umweltdiskussion beim Radweg hat mir grade noch gefehlt - aber ich will jetzt wirklich nicht mehr. Wir drehen uns eh im Kreis und gesagt ist nun wirklich alles.

Ich habe das Thema bisher weitgehend missachtet und jetzt erst quasi "entdeckt". grins
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#795916 - 30.01.12 18:43 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: veloträumer]
Baghira
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Beiträge: 1367
Da der Radverkehr als volkswittschaftlich bedeutend von Herrn Ramsauer eingeordnet wird, werden auch nicht überall Radfahrer geduldet. Ich finds schade, dass Brücken und Tunnels über/unter Flüsse so häufig für Radfahrer gesperrt sind.
Gruß Christian
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Off-topic #796127 - 31.01.12 10:06 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: veloträumer]
JohnyW
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Beiträge: 5860
Hi Matthias,

In Antwort auf: veloträumer
ein Brücke (Neuhausen-Ostfildern)

wenn man die noch in diese Richtung fährt - kommt man in die Ortschaft, wo einem die Vorfahrt dauert genommen wird - von den läßtigen Ampeln ganz zu schweigen. Entweder will ich Steigung (Achtung maßlose Übertreibung
In Antwort auf: veloträumer
steilen Berg runter und steilen Berg
) fahren ist's okay. Ansonsten über die Brücke dauert max. 2 Min.

Gruß
Thomas
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Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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#798298 - 06.02.12 22:34 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: falk]
sirjoe
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 95
Ginge schon, wenn michs interessieren würde wie.
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#798734 - 08.02.12 13:23 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: sirjoe]
Helios
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 54
Mich würde mal ganz kleingeistlich interessieren, wie man als Radreisender die beiden Brücken von Nyborg nach Korsor und von Kopenhagen nach Malmö überwindet, ohne ein überteuertes Zugticket zu bezahlen oder stundenlang an einem Rastplatz zu stehen und zu warten, dass einen ein Truckfahrer mitnimmt?
Natürlich sind die Brücken etwas hoch und es ist ziemlich windig, aber warum sollte man hier nicht das Recht haben solch eine geniale Überfahrt nicht aus eigener Kraft anzutreten?

Ihr könnt von mir behaupten, was ihr wollt, aber für mich ist jedes Auto und zusätzlich jeder Fahrer dessen ein Feind. Wer in seinem dicken, gepanzerten Sessel sitzt hat gar keine Möglichkeit seinen Horizont so zu erweitern, um verstehen zu können, wie es dem ungepanzerten Radfahrer ergeht.
Ich musste, seitdem ich in München wohne, schon mehr als Hundert Öre an den Deutschen Staat bezahlen, nur weil ich nach 3 aufeinanderfolgenden Unfällen auf einem Radweg - verursacht durch eine dreckkotzende Maschine - mich schlichtweg gefährdet dort fühlte und auf die Straße gewechselt bin.
Es sollte mehr solch Menschen geben, die den auf den Radwegen parkenden oder herumfahrend oder gar rasenden (!) Autos eins draufhauen, ob mit Baseballschläger oder Sprengsätzen.

Mein Vorschlag wäre eine Art "Fahrradschein" einzuführen in zwei Stufen. Man macht einen Test (vielleicht mit Auffrischungen) bei dem man beweisen muss, dass man zumindest 20 km/h über eine 10 km lange Strecke durchhält. Dann hat man das Recht auf der Straße zu fahren und man muss nicht den Radweg benutzen.
Das ist ganz einfach - wie jedem etwas ambitioniertem Radler bekannt - wegen den vielen "Ich fahre gerade so schnell, dass ich nicht umfalle"-Radlern. Die können von mir aus ihre neumodischen Weiberlein und Altherren-Rennen auf den Radwegen ausführen. Ich möchte aber ohne ein mir ins Gesicht hupendes Auto auf der Straße fahren. Warum? Weil ich bisweilen schneller oder zumindest gleich schnell wie die Autos bin.
Die zweite Stufe dieses Scheins würde neben ein paar Reaktionstests noch die Klausel haben, dass man zumindest die 30km/h durchhält, über eine sinnvoll gewählte Streckenlänge. Dann hat man das Recht - bis auf einige Ausnahmen (wie z.B. Drackensteiner Hang A8 nach oben wie nach unten) - auf Schnellstraßen und Autobahnen zu fahren. Dieser Schein würde ein wenig Kosten, um ein paar rechtliche Sachen zu regeln, höchstens aber nur 1/25 eines Führerscheins.

Jedem steht es frei diesen Schein zu machen - man trägt aber selbst jegliche Verantwortungen für Unfälle und Verletzungen auf entsprechenden Fahrbahnen.
Wie wäre es damit?
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.
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#798742 - 08.02.12 13:54 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
zaher ahmad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 568
In Antwort auf: Helios
Wer in seinem dicken, gepanzerten Sessel sitzt hat gar keine Möglichkeit seinen Horizont so zu erweitern, um verstehen zu können, wie es dem ungepanzerten Radfahrer ergeht.

Muss jeder wirklich alles nachvollziehen können?

In Antwort auf: Helios

Es sollte mehr solch Menschen geben, die den auf den Radwegen parkenden oder herumfahrend oder gar rasenden (!) Autos eins draufhauen, ob mit Baseballschläger oder Sprengsätzen.

Die Eskalation, die Du damit anstößt, würdest Du wohl kaum überleben. Der nächste "Feind" wartet nicht auf Deinen Sprenggsatz, sondern macht Dich vorher platt. Einfach mal so, allein durch koordiniertes Betätigen von Gaspedal und Lenkrad. Faustrecht auf der Straße führt für die Schwächeren zu eklatanten Nachteilen.
Solche Zustände willst Du doch nicht im Ernst haben? schockiert

In Antwort auf: Helios

Mein Vorschlag wäre eine Art "Fahrradschein" einzuführen

Immerhin ein konstruktiver Ansatz. Ich würde den allerdings für alle verpflichtend machen, auch für die in ihren "dicken, gepanzerten Sesseln", um gegenseitigen Respekt und Rücksicht zu fördern. Deine Kriterien sind jedoch ungeeignet. Was sagt schon die erreichbare Geschwindigkeit über das Verhalten im Verkehr aus. Demnach wären auch alle Porsche-Fahrer ganz besonders gute Verkehrsteilnehmer...

Grüße

zaher
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#798744 - 08.02.12 13:57 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
Andreas R
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 8232
Hallo Helios,

es ist so ein schöner sonniger Tag, warum hast Du so dunkelschwarze Gedanken?

Grüße
Andreas
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#798745 - 08.02.12 13:59 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
SuseAnne
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 2488
In Antwort auf: Helios

Ich musste, seitdem ich in München wohne, schon mehr als Hundert Öre an den Deutschen Staat bezahlen, nur weil ich nach 3 aufeinanderfolgenden Unfällen auf einem Radweg - verursacht durch eine dreckkotzende Maschine - mich schlichtweg gefährdet dort fühlte und auf die Straße gewechselt bin.


Hundert Öre wofür? Für die Nichtbenutzung eines benutzungsfplichtigen Radweges? Mehrfach? Immer wieder der gleiche Radweg mit dreckkotzender Maschine? Widerspruch?

In Antwort auf: Helios

Es sollte mehr solch Menschen geben, die den auf den Radwegen parkenden oder herumfahrend oder gar rasenden (!) Autos eins draufhauen, ob mit Baseballschläger oder Sprengsätzen.

Gewalt und Gegengewalt, nie ne gute Idee.

In Antwort auf: Helios


Mein Vorschlag wäre eine Art "Fahrradschein" einzuführen in zwei Stufen. Man macht einen Test (vielleicht mit Auffrischungen) bei dem man beweisen muss, dass man zumindest 20 km/h über eine 10 km lange Strecke durchhält. Dann hat man das Recht auf der Straße zu fahren und man muss nicht den Radweg benutzen.


Ach,und durch eine Einführung einer Mindestgeschwindigkeit willst Du dem Bedürfnis der Autofahrer nach möglichst wenig "störenden" Radfahrern doch noch gerecht werden? Warum nur?

Suse
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#798746 - 08.02.12 14:05 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6197
In Antwort auf: Helios
Mein Vorschlag wäre eine Art "Fahrradschein" einzuführen in zwei Stufen. Man macht einen Test (vielleicht mit Auffrischungen) bei dem man beweisen muss, dass man zumindest 20 km/h über eine 10 km lange Strecke durchhält. Dann hat man das Recht auf der Straße zu fahren und man muss nicht den Radweg benutzen.
Das ist ganz einfach - wie jedem etwas ambitioniertem Radler bekannt - wegen den vielen "Ich fahre gerade so schnell, dass ich nicht umfalle"-Radlern. Die können von mir aus ihre neumodischen Weiberlein und Altherren-Rennen auf den Radwegen ausführen. Ich möchte aber ohne ein mir ins Gesicht hupendes Auto auf der Straße fahren. Warum? Weil ich bisweilen schneller oder zumindest gleich schnell wie die Autos bin.
Die zweite Stufe dieses Scheins würde neben ein paar Reaktionstests noch die Klausel haben, dass man zumindest die 30km/h durchhält, über eine sinnvoll gewählte Streckenlänge. Dann hat man das Recht - bis auf einige Ausnahmen (wie z.B. Drackensteiner Hang A8 nach oben wie nach unten) - auf Schnellstraßen und Autobahnen zu fahren. Dieser Schein würde ein wenig Kosten, um ein paar rechtliche Sachen zu regeln, höchstens aber nur 1/25 eines Führerscheins.

böse böse böse
Kannst du mir mal erklären, was derartige Geschwindigkeiten mit der geeigneten sozialen Fähigkeit zu tun haben, sich besser oder schlechter durch den Verkehr zu bewegen? Sowohl unter Aufofahrern als auch unter Radlern gibt es eine nicht unerhebliche Gruppe der sog. Schnellen, die durch rüpelhaftes Fahren auffallen - sprich für Verkehrsgefährdung sorgen. Deine Mindestanforderungen an Geschwindigkeitswerte zeigen eher, dass du von der Eitelkeit eines elitären Zirkels geprägt bist, um nicht zu sagen, dass du an neuraler Überheblichkeit leidest. Die Frage ist, ob du dem selbst gerecht werden würdest. verwirrt

Das du mehr vom sportlichen Wettbewerbsgedanken als vom Verkehrsgedanken getrieben wirst, sieht man auch an der Forumlierung "Altherrenrennen auf dem Radweg". Wenn du Rennen fahren möchtest, musst du in einen Radsportverein gehen. Da wird man dir hoffentlich die Grenzen aufzeigen. Auf Radwegen werden grundsätzlich keine Rennen ausgetragen - sofern auf der Straße, müssen die angemeldet werden, im Zweifel werden dafür Strecken abgesperrt. Alle anderen Rasereien musst du mit dem gegebenen Verkehr abstimmen und dich ggf. anpassen.

Zudem entnehme ich deinem Posting Weltfremdes. Warum sollte ich bei Autobahnsteigungen wieder ausgeschlossen. Weite Teile der Welt sind hügelig und nicht flach und dein Konzept ist zum Scheitern verurteilt. Dort wo es flach ist, gibt es auch fast immer Alternativen zu Autobahnen oder anderen befahrenen Straßen. Kritisch sind ja Engpässe z.B. an Küsten oder in den Bergen. Da fährt man dann aber nicht mehr in diesen Geschwindigkeitskategorien - zumindest seltenst ohne Doping. - Apropos Doping, wieviel Ampullen liegen denn in deiner Nahrungskammer rum? träller

In Antwort auf: Helios
Jedem steht es frei diesen Schein zu machen - man trägt aber selbst jegliche Verantwortungen für Unfälle und Verletzungen auf entsprechenden Fahrbahnen.
Wie wäre es damit?

Du meinst, auch wenn fremdverschuldet? - Wenn ja, verstößt das grundlegend gegen das Rechtsstaatsprinzip. - Wenn nein, was ist der Unterschied zum aktuellen System?
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias

Geändert von veloträumer (08.02.12 14:07)
Änderungsgrund: immer wieder diese Fehlerchen
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#798748 - 08.02.12 14:24 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6197
In Antwort auf: Helios
Warum? Weil ich bisweilen schneller oder zumindest gleich schnell wie die Autos bin.

Diese Bemerkung verlangt einen Extra-Applaus: bravo bravo bravo party lach lach lach - endlich KARNEVAL!

Glaubst du, es interessiert einen Autofahrer, ob du mit 10 km/h, 20 km/h, 30 km/h oder vielleicht 40 km/h daher tuckerst? - Du bist aus der Sicht des Autofahrers immer ein lahme Gurke - er wird bei 100 km/h oder mit noch viel mehr Sachen das gar nicht bemerken, welch toller Hecht du bist. traurig grins Und weil du mit dem Rad relativ gesehen immer eine lahme Gurke bleibst, gehörst du aus Sicht des Autofahrers nicht dahin - auf die Straße. Er flucht schlicht frei nach Archimedes: "Radlergurke, störe meine Kreise nicht!"

veloträumer,
Gurkenkrümmungs- und Geschwindigkeitsbeauftragter des Bundes deutscher Gurkenradler, Altherrenverdienstgenusspedaleure und neumodischer Weiberkettenveruntreuer

Geändert von veloträumer (08.02.12 14:26)
Änderungsgrund: endlich KARNEVAL
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#798755 - 08.02.12 15:12 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: veloträumer]
Helios
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 54
Auch wenn das alles ein wenig überspitzt formuliert war geht es hier doch um Recht oder Unrecht, oder? Sind Menschen, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können in irgendeine Maschine zu steigen, die nicht von der eigenen Körperkraft betrieben, etwa keine Bürger dieses Staates? Haben sie nicht auch das Recht ein Fortbewegungsmittel zu benutzen, dass mehr oder minder schnell ist? Natürlich erreicht ein Radfahrer niemals die Geschwindigkeit eines Autos, wenn dieses denn Gas gibt, vor allem auf Autobahnen.
Es war ja nur ein Vorschlag. Wie ich jetzt feststelle, war er nur mehr oder minder durchdacht. Jemand, der allerdings mit dem Rad auf ne Autobahn will, will sich sicher nicht die schönen Leitplanken anschauen - er fährt ja nur von A nach B, also kann man doch davon ausgehen, dass Geschwindigkeit hierbei eine Rolle spielt, nicht wahr? Die Idee mit der Geschwindigkeit beruht nur darauf, dass man nicht plötzlich irgendwelche Subkulturen per Fahrrad über die Autobahn tuckern sieht. Wenn du eine Lösung hast, das Problem des "elitären"-Fahrradkreises zu umgehen, und gleichzeitig denjenigen, die es eben wollen, die Fahrt auf der Autobahn zu ermöglichen, dann bringe sie.
Ich behaupte ja, dass Leute wie Karl, die wirklich die Eier dazu haben, sich auf einer Autobahn mit dem Fahrrad fortzubewegen, dennoch, trotz aller Widersprüche nur einem geringen Verkehrsrisiko ausgesetzt wären. Verursacher von Unfällen wären sie sicherlich nicht.

Zu der Sache mit den Strafen bezahlen: Einmal kam einer von der Gegenspur, zieht ohne zu schauen in die von ihm links gelegene Einfahrt ohne zu schauen, ich liege auf der Motorhaube. Dann kam einer aus einer Ausfahrt geschossen und als letztes fahre ich an einem an den Radweg grenzenden Fußweg parkenden Auto vorbei, es war dunkel und das Auto hatte keine Lichter an - also war es für mich ein Totobjekt - tja, plötzlich zieht das eigentlich rollende Auto aber auf den Radweg... Und ich hatte ein Licht. Und seitdem fahre ich auf der Straße, was mir zwei mal mit Freundin 2x15 Euro einbrachte und dann noch 3mal alleine..
(Achso, jetzt sehe ich erst die fehlerhafte Formulierung: Ich fühlte mich grundsätzlich auf den Radweg gefährdet, deshalb fahre ich nicht mehr auf Radwegen.)
Es trägt nicht immer faulende Früchte, wenn man einem zweifelnden Rebellenbaum Sonnenstrahlen schenkt.

Geändert von Helios (08.02.12 15:14)
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#798764 - 08.02.12 15:34 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
SuseAnne
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Was meinst Du genau mit "Irgendwelchen Subkulturen per Fahrrad"?
Suse
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#798766 - 08.02.12 15:38 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
Andreas R
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Hallo Helios,

wie hast Du Dich gegen die Radwegbenutzungspflicht gewehrt?

Grüße
Andreas
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#798800 - 08.02.12 18:07 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
fghpw
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Beiträge: 986
In Antwort auf: Helios
Mich würde mal ganz kleingeistlich interessieren, wie man als Radreisender die beiden Brücken von Nyborg nach Korsor und von Kopenhagen nach Malmö überwindet, ohne ein überteuertes Zugticket zu bezahlen oder stundenlang an einem Rastplatz zu stehen und zu warten, dass einen ein Truckfahrer mitnimmt?
Faltboot mitschleppen und rüberpaddeln? Aber da wäre man unter den Brücken unterwegs! wirr

Geändert von fghpw (08.02.12 18:09)
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#798805 - 08.02.12 18:20 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
zaher ahmad
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In Antwort auf: Helios
Und seitdem fahre ich auf der Straße, was mir zwei mal mit Freundin 2x15 Euro einbrachte und dann noch 3mal alleine.

Hast Du Widerspruch eingelegt (und Dein Tun begründet) oder hast Du einfach bezahlt? Dann brauchst Du Dich auch nicht beklagen...

Grüße

zaher
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#799479 - 11.02.12 18:23 Re: Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten [Re: Helios]
bk1
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Unterwegs in Schweiz

Das ist eine gute Idee, mit diesen Scheinen, die einen von der Radwegbenutzungspflicht und den Fahrradverboten freistellen.
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Off-topic #799480 - 11.02.12 18:28 amphibisch [Re: fghpw]
bk1
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Unterwegs in Schweiz

Bist Du mit Faltboot und Fahrrad wirklich amphibisch unterwegs? Ich meine, Du kannst das Faltboot mit dem Fahrradanhänger transportieren, aber passen Fahrrad und Anhänger ins Faltboot?

Ob man damit über den großen Belt fahren würde, ist eine andere Frage, ich meine kleinere Binnengewässer.
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Off-topic #799563 - 11.02.12 21:36 Re: amphibisch [Re: bk1]
fghpw
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Beiträge: 986
In Antwort auf: bk1
Bist Du mit Faltboot und Fahrrad wirklich amphibisch unterwegs? Ich meine, Du kannst das Faltboot mit dem Fahrradanhänger transportieren, aber passen Fahrrad und Anhänger ins Faltboot?
Ob man damit über den großen Belt fahren würde, ist eine andere Frage, ich meine kleinere Binnengewässer.
wirr Wäre ein normales Fahrrad nicht praktikabler, wenn man vorhätte es am Ufer stehen zulassen? ...
Wieso fragst du, hast du eine Demo vor, um die Dänen zur Öffnung der beiden Brücken für den Fahrradverkehr zu motivieren?
Das gegenüberliegende Ufer siehst du bei einer solch flachen Küste erst ab etwa 15km Entfernung und erst ab etwa den letzten drei Kilometern wird das Ufer spürbar größer. Es wird also stundenlang so aussehen, ob man überhaupt nicht vorran kommt. Viele rufen deshalb unterwegs schon mal die Küstenwache, weil ihnen einfach nur mal die Zuversicht abhanden gekommen ist, nur mal aus Vorwarnung! Auch spiegeln die vielen Brückenpfeiler die ankommenden Wellen in alle möglichen Richtungen, deshalb ist die Brückennähe nicht unbedingt von Vorteil.
Tschüs Guido!
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Off-topic #799683 - 12.02.12 12:38 Re: amphibisch [Re: fghpw]
bk1
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So eine 20 km lange Überfahrt mit einem Boot mache ich nicht, dafür habe ich nicht die Erfahrung. Mich interessiert es aber, ob es schaffen kann man mit Fahrrad und Boot einen Fluß oder einen kleinen See zu überqueren, indem man das Boot vom Anhänger ablädt und da das Fahrrad und den Anhänger mit nimmt. Auch das stelle ich mir schon schwierig vor. Aber es ist bezüglich der Beltverbindung absolut off-topic.
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