Re: Mit dem Fahrrad ans Ende der Welt

von: Jim Knopf

Re: Mit dem Fahrrad ans Ende der Welt - 21.08.12 12:24

Freitag, 15. Juni 2012 Kinnula - Raahe

Habe auch diesmal ausgezeichnet geschlafen und das reichhaltige Frühstück gab es auch in der Botanik.
Zunächst ging die Fahrt wieder durch die gewohnte Landschaft über sehr einsame Straßen. Das sah alles genauso aus, wie die Tage vorher auch, deshalb verzichte ich hier auf weitere Bilder.
In Sievi habe ich in Unkenntnis der kommenden Strecke nochmals meine Vorräte ergänzt und ein paar Euronen brauchte ich auch noch. Die lieferte mir ein Geldautomat an einer Bank dort.
Eigentlich habe ich geglaubt, dass jetzt je weiter nördlich ich komme, die Gegend immer einsamer werden würde. Das war ein gewaltiger Trugschluss.
Ab Sievi hatte ich auf der 63 und auch auf der 86 massig Verkehr. Außerdem war das alles relativ dicht besiedelt und die Landschaft wurde obendrein recht eintönig und flach und war deutlich mehr durch Landwirtschaft geprägt.






Irgendwann hatte ich die Nase von dem massigen Verkehr auf der 86 voll und bin auf kleine Straßen ausgewichen. Auch wenn die unbefestigt waren, ließ es sich dort wesentlich entspannter fahren.


Mein Ziel für heute war der CP in Raahe. Auch dort nahm ich mir wieder eine Hütte. Wlan gabs keines, dafür aber massenweise Mücken. Nach den obligatorischen Spaghetti gings in die Falle.

191km, 350Hm, Durchschnitt: 22 km/h, hier die Strecke, Fortsetzung folgt.


@nöffö: Mit dem Stechviehzeugs war das schon extrem. Ohne Off ging gar nix und längere Pausen waren unterwegs auch nicht möglich. Immer nur kurz anhalten, ein Schluck trinken und ne Banane einwerfen und gleich weiter, sonst wäre ich von den Mücken gefressen worden.