Re: Mit dem Fahrrad ans Ende der Welt

von: Jim Knopf

Re: Mit dem Fahrrad ans Ende der Welt - 23.08.12 13:24

Mittwoch, 27. Juni 2012 Kjøllefjord - Gamvik

Nachdem ich ausführlich am schiffseigenen PC im Internet und auch hier drin war, ging ich noch ein wenig in den Panoramasalon, der um diese Uhrzeit fast völlig leer war. So etwas übernächtigt, war es mir draußen auf Deck 5 einfach nicht warm genug und hätte noch eine dickere Jacke benötigt, die war aber unzugänglich in der Fahrradtasche im Autodeck.
Kurz vor Kjøllefjord ging ich aber nochmals über Deck.


Bereits kurz nach Drei Uhr am Morgen legte die Kong Harald überpünktlich in Kjøllefjord an. Zuvor hatte es noch geregnet, aber mittlerweile war es trocken.
Noch ein Blick auf die abfahrende Kong Harald.




In der Ferne die Finnkirche, hier hätte ich etwas mehr Brennweite benötigt.


Danach drehte ich noch eine Runde durch den Ort.








Nachschuss auf die südgehende Kong Harald mit Finnkirche links im Bild


Das Wetter wurde immer besser und auch wärmer, so dass ich mich in der nun anstehenden nicht unerheblichen Steigung einiger Kleidungsstücke entledigen musste. Die Stimmung gerade an diesem Morgen war unbeschreiblich schön. Das einzige Fahrzeug, welches mir auf der ganzen Strecke bis Mehamn begegnete, war der Linienbus.


Außer ein paar einsamen Hütten gab es dort nix außer Landschaft.








Bei besserem Wetter wäre ich hier von rechts aus Richtung Ifjord gekommen.


Beim Scooterausflug vergessen lach grins.


Es folgte eine lange Abfahrt nach Mehamn.


Bekannte Inschrift am Ortseingang.


Hinter Mehamn ging es gleich wieder in eine giftige Steigung. Eigentlich hatte ich mir die letzten 20km einfacher vorgestellt. Zudem fing es wieder einal an zu regnen. Also Regenzeug angezogen.


Das war aber nur ein kurzer Schauer, so dass ich mich in der folgenden Steigung bereits wieder der Regenbekleidung entledigen konnte. Kurz vor Gamvik kam sogar wieder die Sonne durch.




Um kurz nach 8 Uhr war ich am Ziel in Gamvik. Der Grund warum ich nicht gleich in Mehamn ausgestiegen bin ist einfach, dass ich dann mitten in der Nacht dort angekommen wäre. Jetzt um kurz nach 8 machte ich zunächst eine Rundfahrt durch den Ort.




Im Gästehaus "End of the World", also Ende der Welt bekam ich gleich ein Einzelzimmer und ein tolles Frühstück. Im Anschluss durfte ich gleich aufs Zimmer und mich hinlegen. Ich schlief ziemlich sofort ein.

64km, Durchschnitt 15km/h, 800Hm, hier die Strecke, Fortsetzung folgt.